


ZUKUNFT PFLANZEN.
Heute pflanzen. Morgen verstehen.
Für immer schützen.
Wissen schaffen.
Mit go forest united wollen wir einen neuen Ansatz für die Wiederherstellung und Revitalisierung von Wäldern entwickeln.
Denn einen Wald zu pflanzen ist erst der Anfang. Die Wälder von morgen brauchen nicht nur neue Bäume, sondern neues Wissen, neue Technologien und Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Wir möchten verstehen, wo Waldrestauration besonders sinnvoll ist, welche Bedingungen vor Ort herrschen, welche Pflanzen und Baumarten geeignet sind und wie sich ein neu entstehendes Ökosystem über viele Jahre entwickelt.
Dafür verbinden wir Waldrestauration, Satellitentechnologie, Künstliche Intelligenz, wissenschaftliche Forschung und lokales Wissen.
Unsere nächsten Schritte:
RESTORATION
Wir initiieren und begleiten reale Waldrestaurationsprojekte.
FOREST INTELLIGENCE
Satelliten, KI, Klima, Boden, Biodiversität, Felddaten.
DIGITAL FOREST PASSPORT
Jedes Projekt bekommt eine digitale Identität und eine nachvollziehbare Entwicklungsgeschichte.
FOREST LAB
Die Flächen werden mit Universitäten und Forschungspartnern zu langfristigen Forschungs- und Lernräumen.
GLOBAL FOREST NETWORK
Viele einzelne Restaurationsprojekte werden miteinander verbunden.
WAS WIR VORHABEN:
VOM BAUM ZUM ÖKOSYSTEM
Heute wird der Erfolg vieler Aufforstungsprojekte vor allem über die Anzahl gepflanzter Bäume beschrieben.
Wir möchten weiterdenken.
Für uns stellt sich nicht nur die Frage:
Wie viele Bäume wurden gepflanzt?
Sondern:
Was entsteht daraus?
Wie entwickelt sich die Vegetation?
Wie verändert sich der Wald?
Welche Arten kehren zurück?
Wie reagiert das Ökosystem auf Trockenheit, Hitze oder andere klimatische Veränderungen?
Und was können wir aus diesen Entwicklungen für zukünftige Restaurationsprojekte lernen?
TECHNOLOGIE FÜR DEN WALD
Moderne Satelliten liefern heute immer detailliertere Informationen über unsere Erdoberfläche.
Diese Möglichkeiten möchten wir für die Waldrestauration nutzen.
Gemeinsam mit Technologie- und Forschungspartnern wollen wir Satellitendaten, Klimadaten, wissenschaftliche Erkenntnisse und Informationen direkt aus den Projektgebieten miteinander verbinden.
So soll Schritt für Schritt ein digitales Forest Intelligence System entstehen.
Es soll uns dabei helfen,
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geeignete Restaurationsflächen zu identifizieren,
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den Zustand von Ökosystemen besser zu verstehen,
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Restaurationsmaßnahmen wissenschaftlich zu begleiten,
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Veränderungen über lange Zeiträume zu beobachten,
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Risiken und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen,
-
und aus jedem Projekt neues Wissen zu gewinnen.
Technologie soll dabei kein Selbstzweck sein. Sie soll helfen, bessere Entscheidungen für den Wald zu treffen.
DER DIGITALE WALDPASS
Jedes unserer zukünftigen Restaurationsprojekte soll eine eigene digitale Identität erhalten.
Ein sogenannter Digital Forest Passport dokumentiert die Geschichte eines Waldprojekts, von der Ausgangssituation bis zur langfristigen Entwicklung.
Darin können beispielsweise Standort, Fläche, Pflanzenarten, Restaurationsmaßnahmen, wissenschaftliche Daten, Satellitenbeobachtungen und ökologische Entwicklungen zusammengeführt werden.
Damit entsteht etwas, das heute bei vielen Aufforstungsprojekten fehlt:
Eine langfristige, nachvollziehbare Geschichte des Waldes.
Nicht nur:
„Hier wurden 10.000 Bäume gepflanzt.“
Sondern:
„Das ist der Wald, den wir gemeinsam wiederherstellen und so entwickelt er sich.“
FORSCHUNG TRIFFT WALDRESTAURATION
Wir möchten unsere Projekte gemeinsam mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Partnern entwickeln.
Denn jeder restaurierte Wald kann auch ein Ort des Lernens sein.
Wir wollen untersuchen, welche Maßnahmen funktionieren, wie sich Ökosysteme entwickeln und wie neue Technologien die Renaturierung unterstützen können.
Dabei interessieren uns unter anderem:
Biodiversität · Waldökologie · Klimaresilienz · Boden · Wasser · Biomasse · Fernerkundung · Künstliche Intelligenz
Aus realen Restaurationsprojekten sollen so langfristig Forschungs- und Lernräume entstehen.
DER WALD ALS LEBENDES DATENSYSTEM
In Zukunft möchten wir neben Satellitendaten auch Messungen direkt im Wald einbeziehen.
Sensoren könnten beispielsweise Temperatur, Feuchtigkeit oder akustische Signale erfassen.
So entsteht ein immer umfassenderes Bild des Ökosystems:
Satellit sieht den Wald.
Sensoren messen den Wald.
Wissenschaft versteht den Wald.
Menschen schützen den Wald.
EIN NETZWERK STATT EINZELNER PROJEKTE
Unser langfristiges Ziel ist ein internationales Netzwerk von Waldrestaurationsprojekten.
Dabei sollen Erfahrungen und Wissen zwischen verschiedenen Regionen geteilt werden.
Ein Restaurationsprojekt in Europa kann Erkenntnisse für ein Projekt in Afrika liefern.
Ein Forschungsprojekt kann die Entwicklung eines anderen Waldes unterstützen.
Technologiepartner können neue Lösungen testen.
Unternehmen können konkrete Projekte unterstützen.
Lokale Gemeinschaften bringen ihr Wissen und ihre Erfahrung ein.
So entsteht aus vielen einzelnen Projekten ein gemeinsames Lern- und Wirkungsnetzwerk.
UNSER MODELL
VERSTEHEN
Wir analysieren Landschaft, Ökosystem und Ausgangssituation.
PLANEN
Wir entwickeln gemeinsam mit lokalen und wissenschaftlichen Partnern geeignete Restaurationsansätze.
RESTAURIEREN
Wir unterstützen die Wiederherstellung von Waldökosystemen.
MONITOREN
Wir beobachten die Entwicklung über Satelliten- und Felddaten.
LERNEN
Wir sammeln Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse.
SCHÜTZEN
Wir nutzen dieses Wissen, um langfristig resilientere Ökosysteme zu schaffen.
UNSERE VISION
Wir wollen eine Zukunft, in der Waldrestauration nicht mit dem Pflanzen eines Baumes endet.
Sondern dort beginnt.
Eine Zukunft, in der wir wissen, wo wir restaurieren, warum wir restaurieren, was wir pflanzen, wie sich der Wald entwickelt und was wir daraus lernen können.